Kirche St. Peter und Paul

Donnerstag, 28. April 2011

Altes Wegkreuz an der Ruprechtstraße erstrahlt in neuem Glanz

Aus Dornröschenschlaf geweckt
Altes Wegekreuz erstrahlt in neuem Glanz
Edesheim. Den Stein ins Rollen brachte das testamentarische Vermächtnis einer Edesheimerin, die den finanziellen Grundstock für die Restaurierung
eines der Edesheimer Flur- und Wegekreuze bereitstellte.
Mit Hilfe weiterer Spenden seitens der örtlichen Kirchenverwaltung, des Kreises SÜW, der VR-Bank und der Ortsgemeinde, sowie privater Spenden übernahm der Heimat- und Kulturverein Edesheim die Aufgabe, dem aus dem Jahre 1720 stammenden Wegkreuz in der Ruprechtstraße wieder zu einem würdigen Aussehen zu verhelfen.

((Das Bild zeigt das Flurkreuz im Jahr 2010 vor der Renovierung.))

Nachdem es fast drei Jahrhunderte ohne Zerstörung überstanden hatte, lehnte es nach einem unsanften Stoß durch einen Lastwagen seit ca. sechzig Jahren windschief, völlig vermoost und altersgrau an einer Vorgartenmauer. Eine im Querbalken eingemeißelte Nische zeigte seit Menschengedenken ebenfalls keinen Inhalt mehr.


Der Schifferstadter Künstler Martin Eckrich schuf hierfür eine Passgenaue Majolika-Arbeit, die Maria mit dem Leichnam darstellt. Die vorbildliche Restaurierung des Kreuzes übernahm ein Steinmetzbetrieb aus Lachen-Speyerdorf.
In einer stimmungsvollen abendlichen Feierstunde erteilte Pfarrer Matthias Pfeiffer dem in neuem Glanz erstrahlenden Schmuckstück, unter der Anwesenheit zahlreicher Edesheimer, insbesondere der Bewohner der Ruprechtstraße, die kirchliche Weihe.

((Im Februar 2011 wurde das liebevoll restaurierte Feldkreuz enthüllt.))

((Nun erstrahlt das restaurierte Feldkreuz als weiteres Kleinod der Gemeinde Edesheim.))